News aus der Geschäftsstelle 12/2020

Mobiler Sportboden, Ausbau von Kontakten oder Online-Präsenz an Ideen mangelt dem Floorball Verband nicht. Die Umsetzung scheiterte bisher oft an zu wenig Händen zum Anpacken – seit September ist der FVBB personell verstärkt und kann so einige Projekte in Angriff nehmen.  

Drei neue Mitarbeiter:innen verstärken seit September die Geschäftsstelle des FVBB. Sie bedeuten mehr Power und damit eine merkliche Produktivitätssteigerung. Das ermöglicht einerseits, dass der FVBB mehr Kapazitäten für die Herausforderungen der Pandemie mobilisieren kann. Andererseits können nun mehr aufregende Projekte in Angriff genommen werden.  

Verankerung agiler Methoden und Fördermittel-Anträge 

Friedemann Hecht hat eine Scrum-Master-Schulung absolviert und kann nun selbst agile Teams anleiten. Zudem erschließt die Geschäftsstelle neue Möglichkeiten für Fördermittel und Kooperationen und stellt sicher, dass der Verband die Voraussetzungen dafür erfüllt. Ein erfolgreicher Antrag zum Thema Digitalisierung bei der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement ermöglichte dem Verband, verschiedene ehrenamtliche Mitarbeiter:innen mit Hardware wie Drucker oder Monitor auszustatten. So werden ihre privaten Geräte bei der Erledigung von Verbandsaufgaben entlastet. 

Suche nach neuen Vereinen und die Idee vom Street-Floorball 

Die aktuelle Sport-Zwangspause hat auch Vorteile. So können Entwicklungsprojekte in Angriff genommen werden, für die sonst Zeit fehlt. Die Entwicklung von Floorball wird in mehreren Regionen vorangetrieben: Beispielsweise in Lehnitz, Pankow, Zeuthen oder Köpenick gibt es unterschiedliche Projekte, Floorball bekannt zu machen und potentielle Vereine zu finden. Ein wichtiger Teil dabei sind die aktuell neun Schul-Projekte, die von Friedrich Piethe, Lars Kornmüller und Niklas Wangnet geleitet werden. Außerdem prüft die Geschäftsstelle gerade Möglichkeiten, einen mobilen Outdoor-Sportboden anzuschaffen. Die Möglichkeiten, die ein solcher Boden bietet, reichen von Werbe-Events an öffentlichen Plätzen über reguläre Saisonspiele unter freiem Himmel bis zu einer Street-Floorball-Liga.  

Im Hintergrund und unterstützt von der personell aufgestockten Geschäftsstelle finden also trotz des Lockdowns viele Projekte statt. So kann der Floorball in Berlin und Brandenburg, sobald dies wieder möglich und vertretbar ist, wieder voll durchstarten.

Text: Friedrich Piethe / Antonia Oelke
Titelfoto: Adrian Mühle

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