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ProjekteSpielbetrieb

Street Floorball – schon diesen Sommer!

Street Floorball kommt schon in diesem Sommer! In Berlin und Brandenburg laufen bereits erste Projekte an. Unterdessen arbeitet Floorball Deutschland an einer Turnierserie im nächsten Jahr.

In den letzten Monaten sind die Bemühungen um Street Floorball immer konkreter geworden. Jetzt, da der Sommer kurz bevorsteht, stehen auch die ersten Projekte in den Startlöchern. Die Landesverbände wollen bereits diesen Sommer beginnen, das Street-Floorball-Konzept von Floorball Deutschland (FD) umzusetzen.

Street-Floorball in Deuschland 

Die Projektgruppe „Floorball:FitforFuture“ erarbeitete in den letzten Monaten ein Konzept für die Umsetzung der Outdoor-Variante. Dabei kooperierte man mit Vertreter:innen der Landesverbände und ließ sich von Expert:innen aus Tschechien beraten. FD entwarf ein Konzept, sowie einen Guide für Turniere und Spiele. Diese „werden in Kürze veröffentlicht“, berichtet Niklas Wangnet, Mitarbeiter von FloorballBB und von „Floorball:FitforFuture“. Die Projektgruppe sehe Street Floorball als wegweisendes Projekt, das in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen werde. „Es entwickelt sich mittlerweile fast ein richtiger ‚Street-Floorball-Boom‘“, lacht Wangnet. Diesen Sommer sieht er als Testphase für das Projekt. „Wir möchten in allen Teilen des Landes ausprobieren, wie wir Street Floorball spielen können und was wir damit erreichen können.“

Street Floorball in Berlin-Brandenburg

In Berlin beginnen bereits erste Outdoor-Projekte: Seit Ende Mai bietet die Tentaja Soziale gGmbH auf dem Tempelhofer Feld Outdoor-Floorball. Dort können die Teilnehmer:innen erste Eindrücke auf Street-Floorball-Court sammeln.
Unterdessen arbeitet FloorballBB an einigen Projekten. Mit Blick auf die sukzessiven Lockerungen der Infektionsschutz-Maßnahmen zeigt sich Verbandspräsident Adrian Mühle optimistisch: „Ich bin davon überzeugt, dass wir bei dem Tempo im August mit den ersten Events beginnen können.“
Besonders in Berlin eröffnet Street Floorball langfristig beträchtliche Möglichkeiten: Mittels mobiler Anlagen kann Floorball sich an Orten mit großer Öffentlichkeit präsentieren. „Das Projekt Street Floorball soll […] vielen Vereinen zeigen, welche Kraft hinter dem kleinen Ball steckt“, sagt Mühle.
Dazu können Outdoor-Anlagen Vereine unabhängiger von Hallen machen. Nicht nur während Corona ist deren Verfügbarkeit ein wesentliches Problem. Outdoor-Lösungen können das Problem deutlich entschärfen. das Problem deutlich entschärfen.

Eigenständige Disziplin

Langfristig soll sich Street Floorball „als anerkannte Disziplin des Floorballs etablieren“, erzählt Niklas Wangnet. Adrian Mühle erwartet, dass „wir in naher Zukunft eigene Ligen, große Turniere und weitere Events damit erleben“ werden. Tatsächlich ist im FD-Konzept ab nächstem Jahr eine Street-Floorball-Turnierserie angedacht. Bei der konkreten Planung derselben sollen Erfahrungswerte, die in der diesjährigen Testphase gesammelt werden, angewendet werden.

Um möglichst viel Erfahrungen in diesem Sommer zu sammeln, ist auch eine Mitarbeit der Floorball-Community wichtig. Der FloorballBB-Präsident appelliert daher: „Ich freue mich riesig darüber, wo Floorball bald alles präsent werden kann und rufe die Vereine auf, nun den ersten Schritt zu machen. Werbt regional bei euren Kontakten, geht auf Zeitungen zu und sorgt dafür, dass die richtigen Personen zur richtigen Zeit die richtigen Aktionen durchführen. Es liegt an uns!“
Alle, die sich auf Verbandsebene aktiv beteiligen wollen, können sich per E-Mail bei Niklas Wangnet unter ed.bbllabroolf@tengnaw.salkin oder direkt bei Floorball:FitforFuture unter ed.llabroolf@erutuf4tif melden.